Jazzmusiker: Sackpfeife
3 Jazzmusiker im Atlas spielen Sackpfeife, darunter Phil Collins, Stephan Micus und Stian Carstensen. Jedes Profil enthält Lebensdaten, Diskografie und Besetzungen.
Die Sackpfeife oder der Dudelsack (selten Bockpfeife) ist ein Holzblasinstrument, das Luft aus einem Luftsack erhält. Der Luftsack (Windbehälter, früher auch „Pfeifensack“ genannt) wird entweder mit dem Mund über ein Anblasrohr oder über einen Blasebalg befüllt. Beim Spielen wird Luft aus dem Luftsack durch Armdruck in Spiel- und Bordunpfeifen geleitet, wo Einfach- oder Doppelrohrblätter die Töne erzeugen. Grifflöcher am Spielrohr dienen zum Spielen von Melodien, während Bordunpfeifen einen gleichbleibenden Dauerton hervorbringen. Im Zusammenklang entsteht die für Sackpfeifen charakteristische Mehrstimmigkeit. Der Klang der Borduntöne ist meist ein tieferes, sattes Brummen. Die Melodiepfeifen klingen höher, je nach Instrumententyp auch durchdringender. Im deutschsprachigen Raum kam das Musikinstrument im Lauf des 19. Jahrhunderts außer Gebrauch, erlebte aber gegen Ende des 20. Jahrhunderts eine Wieder- bzw. Neubelebung.
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