Standards · 1933

Yesterdays Akkorde & Tonart

Tonart
d-Moll
Form
A
Takte
16
Groove
Medium-Up Swing
Taktart
4/4
Jahr
1933

„Yesterdays“ ist ein Jazzstandard von Jerome Kern aus dem Jahr 1933. Üblich ist d-Moll im Medium-Up Swing-Feel, die Form A hat insgesamt 16 Takte. Harmonisch enthält es keine II–V–I-Kadenzen in Dur und 2 in Moll und kommt mit 13 verschiedenen Akkorden aus. Im Atlas ist es auf 14 Albumtiteln und in 1 transkribierten Solo vertreten.

Akkordfolge

Angezeigt in: Klingend (C) — d-Moll

A
Dm
Em7♭5A7♭9
Dm
Em7♭5A7♭9
DmDmmaj7/D♭
Dm7/C
Bm7♭5
E7
A7♯5
D9
G13
C9
F13
B♭maj7
Em7♭5
A7♭9

Changes in der üblichen Spielweise (klingend notiert). Die Version Ihrer Band kann abweichen.

Harmonieanalyse

0II–V–I in Dur
2II–V–I in Moll
4II–V-Verbindungen
0Tritonus-Substitutionen
5Dominantketten
13Verschiedene Akkorde

Häufigste Akkorde

  • Dm×3
  • Em7♭5×3
  • A7♭9×3
  • Dmmaj7/D♭×1
  • Dm7/C×1
  • Bm7♭5×1

Geschichte

Yesterdays ist eine Ballade von Jerome Kern mit einem Text von Otto Harbach aus dem Jahr 1933. Yesterdays wurde für das Musical Roberta (1933, Filmfassungen 1935 und 1952) geschrieben. Die Ballade, die ursprünglich im 2/4-Takt gehalten war, ist durchgehend in Moll gehalten und wirkt „melancholisch, ohne verzweifelt zu sein“. Die Komposition umfasst 32 Takte in der Liedform A-B-A-B, in einem mäßig langsamen Tempo. Der Song behandelt die Erinnerung an die vergangene Zeit der Jugend, die neben der schmerzlichen auch eine tröstliche Seite hat: „Sad am I, glad am I.“

Den vollständigen Artikel auf Wikipedia lesen ↗ · Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie (CC BY-SA 4.0)

Aufgenommen auf diesen Alben

Transkribierte Soli über Yesterdays

J.J. Johnson trombone 125 BPM D-min 1957-10-07

Historische Schellackaufnahmen (78 U/min)

  • Yesterdays Milt Jackson Quartet · Milt Jackson · John Lewis · Ray Brown · Kenny… archive.org ↗
  • Yesterdays Coleman Hawkins & Orchestra · Coleman Hawkins · Jerome Kern · 1944 archive.org ↗
  • Yesterdays Errol Garner · Harbach · Kern · 1945 archive.org ↗
  • YESTERDAYS THE BILL DAVISON SIX · Wild Bill Davison · Garvin Bushell · Jimmy… · 1947 archive.org ↗
  • YESTERDAYS OLIVE MASON · H. Siegel · E. Backus · M. Lishon · Jerome Kern · 1950 archive.org ↗

Standards mit ähnlichen Changes

Ähnlichkeit der Akkordfolge, unabhängig von der Tonart.

TitelKomponistTonartFormGroove
Nature Boy 32% Eden Ahbez d-Moll ABAC · 32 Ballade
You'd Be So Nice To Come Home To 25% Cole Porter a-Moll ABAD · 32 Medium-Up Swing
Be-Bop 23% Dizzy Gillespie f-Moll AABA · 32 Up-Tempo Swing
Bernie's Tune 22% Bernie Miller d-Moll AABA · 32 Medium-Up Swing
Lullaby Of The Leaves 22% Bernice Petkere c-Moll AABA · 32 Medium Swing
We Will Meet Again 22% Bill Evans c-Moll A · 16 Jazzwalzer
Dat Dere 21% Bobby Timmons c-Moll AABA · 32 Slow Swing
Serenade To A Cuckoo 21% Roland Kirk f-Moll AB · 16 Medium Swing

Häufige Fragen

In welcher Tonart steht Yesterdays?

Yesterdays wird meist in d-Moll gespielt. Für B-Instrumente entspricht das e-Moll, für Es-Instrumente h-Moll.

Wer hat Yesterdays geschrieben?

Yesterdays stammt von Jerome Kern (1933).

Welche Form hat Yesterdays?

Yesterdays besteht aus 1 Teilen (A) mit insgesamt 16 Takten.

In welchem Tempo wird Yesterdays gespielt?

Der übliche Groove ist Medium-Up Swing. Die transkribierten Soli in unseren Daten wurden mit 125 BPM gespielt.

Wie lauten die Akkorde von Yesterdays?

Die ersten Takte lauten Dm | Em7b5 A7b9 | Dm | Em7b5 A7b9. Das vollständige Chart oben lässt sich in jede Tonart transponieren.