Afrobeat
Afrobeat: was es ist, wie es klingt und 4 Musiker, die damit verbunden sind.
Afrobeat ist eine Kombination aus US-amerikanischem Funk und Jazz, gepaart mit westafrikanischem Highlife sowie der Perkussion und den Vokaltraditionen aus der Yoruba-Musik. Erstmals populär wurde er 1968 in Lagos. Der Nigerianer Fela Kuti ist der bekannteste Künstler des Afrobeats. Er prägte in den 1960er Jahren die Bezeichnung – gemeinsam mit seinem Schlagzeuger Tony Allen, der später in London lebte – die musikalische Struktur und war für die politische Komponente dieses Musik-Stils verantwortlich. Von Paris aus tourte auch Ray Stephen Oche mit seinem Matumbo-Orchester. Seit Ende der 1970er Jahre prägen Felas Söhne Femi Kuti und Seun Kuti die Musikrichtung maßgeblich mit. Femi Kuti (Jahrgang 1962) sammelte ab 1979 erste musikalische Erfahrungen in der Band seines Vaters, „Egypt 80“. 1986 gründete er seine eigene Band „The Positive Force“, die stilistisch ebenfalls dem Afrobeat zugerechnet werden kann.
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