West-Coast-Jazz
West-Coast-Jazz: was es ist, wie es klingt und 4 Musiker, die damit verbunden sind.
Als West-Coast-Jazz (in der einschlägigen Literatur fast immer als West Coast Jazz) gilt eine Form von Jazzmusik, die sich in Kalifornien während der 1950er Jahre entwickelte. Sie wird im Allgemeinen nicht als eigener Stil, sondern als eine spezielle, zunächst regional charakterisierte Variante des Cool Jazz aufgefasst. Wie im um 1950 in New York City entstandenen Cool Jazz war die an der Westküste ab 1952 entstehende Musik stärker arrangiert und auf eigenständigen Kompositionen basiert. Teilweise wurde der West-Coast-Jazz mit weißen Jazzmusikern aus den Filmstudios von Hollywood verbunden und galt bei einigen Kritikern, wie Hugues Panassié als weniger authentisch als andere Formen des Jazz. Der West-Coast-Jazz beruhte jedoch keineswegs auf einer Rassentrennung. Bereits in einer seiner frühesten Gruppen, dem Gerry-Mulligan-Quartett von 1952, waren auch afroamerikanischer Musiker beteiligt.
Den vollständigen Artikel auf Wikipedia lesen ↗ · Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie (CC BY-SA 4.0)